Fahrzeuge meiner Modelleisenbahn: Elloks
Lokporträt BR110 430-6 DB
- Einsatz: Schnellzugdienst
- Radsatz: Bo’Bo‘
- Elektro; DB
- Gesamtmasse: 86t; Reibungsmasse: 86t; Achslast: 21,5t
- Leistung: 3.620kW
- v(max) = 150km/h
- Treibraddurchmesser: 1.250mm
- Stückzahl: (379)
- Länge: 16.490mm
- Indienststellung: 1963-69
Modell
- Hersteller: Roco; Art.Nr. 78569
- ECoS-Tacho: 160km/h
- Masse: 413g
- Adresse: DCC 125
- v(min) = 0,7km/h (CV02: 03)
- Beschleunigungszeit: 20s (CV03)
- Verzögerungszeit: 16s (CV04)
- v(mittel) = 87km/h (bei halbem Tachostand; CV06: 102)
- v(max) = 174km/h (CV05 = 158)
- Lautstärke: CV63 = 62
- 11 schaltbare Funktionen; u.a. heb- und senkbare Stromabnehmer
E10.1
Die Baureihe E 10 ist eine für die Deutsche Bundesbahn erstmals im Jahre 1952 gebaute Einheitselektrolokomotive für den Schnellzugverkehr. Sie wird seit dem Jahr 1968 als Baureihe 110 sowie ihre Unterbaureihen als Baureihen 112 bis 115 geführt. Die E 10 war lange Jahre die wichtigste Lokomotiv-Baureihe im bundesdeutschen Schnellzugverkehr. Nach der Bahnreform wurden die Lokomotiven vor allem im Nahverkehr eingesetzt. Einzelne Lokomotiven der Baureihe 115 verkehrten bis 2020 vor „Personenzügen für besondere Zwecke“ zur Überführung von Wagen, mittlerweile sind alle Lokomotiven dieser Baureihe aus dem Planbetrieb ausgeschieden.
1950 beschloss der zuständige Fachausschuss der Bundesbahn die Beschaffung zweier Grundtypen von Elektrolokomotiven mit weitgehend standardisierten Bauteilen. Dies sollten eine sechsachsige Güterzuglokomotive ähnlich der Baureihe E 94 und eine vierachsige, an die Baureihe E 44 sowie die schweizerische BLS Ae 4/4 angelehnte Universallokomotive sein.
Die Führerstände sollten so gebaut werden, dass die Lokomotivführer ihre Arbeit sitzend verrichten konnten. Auf allen vorherigen Elektrolokomotiven (mit Ausnahme der Baureihen E 18 und E 19) mussten sie stehend fahren, da man annahm, dies würde die Aufmerksamkeit des Lokomotivführers erhöhen.
Die ersten Serienexemplare der Baureihe E 10.1 wurden mit einem kastenförmigen Einheitsgehäuse ausgeliefert, das gleichermaßen für die DB-Baureihe E 40 (spätere 140) und in ähnlicher Form für die DB-Baureihe E 41 (spätere 141) und DB-Baureihe E 50 (spätere 150) verwendet wurde. Diese werden gelegentlich auch als „Kasten-E-10er“ bezeichnet.
Zu unterscheiden sind weiterhin die erste Bauform mit Einzellampen und integrierten Schlussleuchten und die zweite Bauform (ab E 10 216) mit Doppellampen. Einzelne Exemplare haben auch unterschiedliche Fronten.
E10.3
Ab der Ordnungsnummer E10 288 wurde die Kopfform etwas windschnittiger gestaltet („Bügelfalten-E-10er“) und mit Pufferverkleidung und Frontschürze ausgeliefert, was zuvor schon bei den Schnellfahrlokomotiven E 10 1265 bis 1270 für den Rheingold eingeführt worden war.
Lokporträt E 94 282 DB
- Einsatz: Güterzugdienst
- Radsatz: CoCo
- Elektro; DB
- Gesamtmasse: 122t; Reibungsmasse: 122t; Achslast: 20,3t
- Leistung: 4.440kW
- v(max) = 100km/h
- Treibraddurchmesser: 1.250mm
- Stückzahl: 24
- Länge: 18.600mm
- Indienststellung: 1954-56
Modell
- Hersteller: Roco; Art.Nr. 78345
- ECoS-Tacho: 110km/h
- Masse: 484g
- Adresse: DCC 94
- v(min) = 0,6km/h (CV02: 04)
- Beschleunigungszeit: 20s (CV03)
- Verzögerungszeit: 16s (CV04)
- v(mittel) = 57km/h (bei halbem Tachostand; CV06: 124)
- v(max) = 108km/h (CV05 = 232)
- Lautstärke: CV266 = 30
- 14 schaltbare Funktionen
Die Baureihe E94 mit dem Spitznamen „Deutsches Krokodil“ (für den Bereich der ehemaligen DB in der BRD) bzw. dem Spitznamen Eisenschwein (für den Bereich der ehemaligen DR in der DDR) bezeichnet eine Baureihe sechsachsiger schwerer Elektrolokomotiven der Deutschen Reichsbahn, die für den Güterzugdienst konzipiert waren.
Ein Teil der Lokomotiven verblieb nach dem Krieg bei der BBÖ/ÖBB in Österreich. Dort wurden die zunächst noch als E94 geführten Loks ab 1953 als Reihe 1020 geführt. Ab Einführung der UIC-Bezeichnungen wird sie ab 1968 als Baureihe 194 der Deutschen Bundesbahn und ab 1970 als Baureihe 254 der Deutschen Reichsbahn geführt, bei den Österreichischen Bundesbahnen unverändert als Reihe 1020.
Die Co’Co’-Elektrolokomotiven der Baureihe E 94 waren als Nachfolgebaureihe der E93 vorgesehen und wurden für den schweren Güterverkehr, insbesondere den Rampendienst auf der Frankenwaldbahn und der Geislinger Steige, ab 1940 gebaut und waren für den schweren Güterzugdienst konzipiert. Nach dem Anschluss Österreichs im Jahre 1938 und der damit verbundenen Eingliederung der österreichischen Eisenbahnen in die Deutsche Reichsbahn waren sie schnell als die ideale Lokomotive für die schwierigen Bergstrecken in den österreichischen Alpen erkannt, um die sofort einsetzende Verkehrsmehrung besser bewältigen zu können als mit den überalterten und in zu geringer Anzahl vorhandenen altösterreichischen Baureihen. Die ehemals österr. Dienststellen konnten diesbezüglich auch noch den Einbau ab Werk einer elektrischen Widerstandsbremse für die langen Gefälle-Strecken durchsetzen. Wichtige Strecken wie die Brennerbahn, die Arlbergbahn und die Tauernbahn konnten so nun auch die kriegswichtigen enorm gestiegenen Verkehrsaufkommen bewältigen.
Von der Vorgängerlokomotive der Baureihe E93 unterschieden sich die E94 äußerlich durch eine größere Gesamtlänge, die fischbauchförmigen und gelochten Langträger des Brückenrahmens sowie durch die andere Anordnung der seitlichen Fenster und Lüftungsgitter und durch andere Stromabnehmer.
Die AEG sowie Siemens lieferten bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 146 dieser auch KEL (Kriegselektrolok) 1 genannten Maschinen mit den Betriebsnummern E94 001 bis 159 (mit Lücken), 145. Beim Fahrzeugbau wurden im Kriegsverlauf und durch Rohstoffknappheit zunehmend sogenannte Heimstoffe verwendet. Als Kriegslok hatte ihr Bau Priorität. Die Loks waren für 90 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen. Im Jahr 1940 betrug der Kaufpreis pro Lokomotive 470.500 Reichsmark.
Die E94 waren in der Lage, Güterzüge mit 2.000 Tonnen in der Ebene mit 85km/h, 1.600 Tonnen über 10 Promille Steigung mit 40km/h, 1000 Tonnen über 16 Promille mit 50km/h und 600 Tonnen über 25 Promille mit 50km/h zu ziehen. Die Lokomotiven bewährten sich gut und waren nun im gesamten elektrifizierten Streckennetz der Deutschen Reichsbahn zu finden. Infolge der Kriegshandlungen waren zum Kriegsende alleine 53 Lokomotiven nicht betriebsfähig, viele weitere hatten kleine Beschädigungen z. B. durch Tieffliegerbeschuss, Splittereinwirkung etc.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieben die meisten Loks bei der Deutschen Bundesbahn (DB). Aus vorhandenen Teilen wurden auch nach Kriegsende noch Lokomotiven fertiggestellt und bei der DB und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) in Betrieb genommen. Insgesamt 44 Maschinen erhielten die ÖBB, die sie als Reihe 1020 betrieben und bis 1995 ausmusterten.
Die DB ließ zwischen 1954 und 1956 weitere 43 Lokomotiven mit den Nummern E94 178 bis 196 und E94 262 bis 285 nachbauen und erwarb vier weitere von der Deutschen Reichsbahn, so dass sie insgesamt 124 Fahrzeuge im Bestand hatte. 1968 zeichnete die DB die E 94 gemäß ihrem Baureihenschema in die UIC-Baureihenbezeichnung 194 um.
Der Einsatz der Baureihe 194 bei der Bundesbahn beschränkte sich ausschließlich auf den süddeutschen Raum. Nördlichste und westlichste Anlaufpunkte waren Bebra und Mainz-Bischofsheim. Neben der Bespannung von Güterzügen waren sie als Schiebelokomotiven auf der Geislinger Steige und der Spessartrampe im Einsatz.
Ende der 1950er Jahre erhielten die Lokomotiven größere Dachschirme über den Stirnfenstern, Anfang der 1960er Jahre wurde das dritte Spitzenlicht auf dem Vorbau angeordnet. Acht Exemplare der stärkeren Unterbaureihe 194.5 erhielten für den Nachschubdienst ein zusätzliches rotes Schlusslicht, welches den Lokführern das ständige Auf- und Absteigen von der Lok zum Umsetzen der Schlussscheibe (Zg2) ersparte.
Acht weitere Einheiten erhielten 1987 einen Einholmstromabnehmer für die Schweiz und wurden an die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) vermietet.
Die 194 178 wurde als einzige Lok ihrer Baureihe in das ab 1974 gültige Farbschema ozeanblau/elfenbein umlackiert und aufgrund der Farbe und der Seltenheit teilweise auch nach der gleichnamigen Briefmarke Blaue Mauritius genannt. Im Jahr 1990 endete dann der Einsatz der Baureihe 194 bei der DB.
Elektrolokomotive Baureihe E 94 der Deutschen Bundesbahn, Epoche III, die für den schweren Güterzugdienst konzipiert war.
24 Maschinen aus dieser Serie erhielten zwischen 1954 und 1956 bei der DB neue, leistungsstärkere Motoren. Sie leisteten nun 4.440kW statt 3.000kW Dauerleistung. Man bezeichnete sie als E 94.2. Es handelt sich um die Loks E 94 262 bis 285.
Lokporträt BR 151 036 DB
- Einsatz: Schwerer Güterzugdienst
- Radsatz: CoCo
- Elektro; DB
- Gesamtmasse: 118t; Reibungsmasse: 118t; Achslast: 19,7t
- Leistung: 5.982kW
- v(max) = 120km/h
- Treibraddurchmesser: 1.250mm
- Stückzahl: 170
- Länge: 18.600mm
- Indienststellung: 1972-78
Modell
- Hersteller: Roco; Art.Nr. 79365
- ECoS-Tacho: 140km/h
- Masse: 514g
- Adresse: DCC 121
- v(min) = 0,7km/h (CV02: 04)
- Beschleunigungszeit: 32 (CV03)
- Verzögerungszeit: 24 (CV04)
- v(mittel) = 68km/h (bei halbem Tachostand; CV06: 110)
- v(max) = 135km/h (CV05 = 186)
- Lautstärke: CV266 = 80
- 23 schaltbare Funktionen
Für den schweren Güterzugdienst stellte die DB ab 1973 über 100 dieser Maschinen in Dienst. Bei der Entwicklung der BR 151 wurde zum Teil auf bei den Baureihen 110, 140, 150 und 103 bewährte Konstruktionen zurückgegriffen. Drei abnehmbare Hauben zwischen den Führerständen erleichtern den Ein- und Ausbau größerer Ausrüstungsteile. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und einer Leistung von 5982 kW ist die 151 eine der stärksten Güterzugloks der DB. Das Vorbild wurde auch regelmäßig in Österreich eingesetzt.
Quelle: roco.cc
Lokporträt BR 103 225 DB
- Einsatz: Hochwertiger Schnellzugdienst
- Radsatz: CoCo
- Elektro; DB
- Gesamtmasse: 116t; Reibungsmasse: 116t; Achslast: 19,3t
- Leistung: 7.440kW
- v(max) = 200km/h
- Treibraddurchmesser: 1.250mm
- Stückzahl: 145
- Länge: 20.200mm (langer Führerstand)
- Indienststellung: 1970-74
Modell
- Hersteller: Roco; Art.Nr. 78307
- ECoS-Tacho: 220km/h
- Masse: 528g
- Adresse: DCC 103
- v(min) = 1,3km/h (CV02: 04)
- Beschleunigungszeit: 12s (CV03)
- Verzögerungszeit: 8s (CV04)
- v(mittel) = 112km/h (bei halbem Tachostand; CV06: 92)
- v(max) = 220km/h (CV05 = 132)
- Lautstärke: CV266 = 36
- 19 schaltbare Funktionen
Die Baureihe 103.1 Anfang der 1960er Jahre entschloss sich die DB den wachsenden Reisezugverkehr mit der Entwicklung einer leistungsfähigen Maschine auszubauen. Ende 1962 wurden vier Probelokomotiven der neuen Baureihe E 03 bei Henschel (mech. Teil) und Siemens-Schuckert (elektr. Teil) in Auftrag gegeben, die noch rechtzeitig zur Internationalen Verkehrsausstellung 1965 in München fertiggestellt werden konnten. Für den ab 1971 geplanten InterCity-Verkehr (IC 71) wurde ab 1969 die Serienproduktion der Baureihe 103 aufgenommen, aber mit einem neuen Lastenheft: Die Anhängelasten von TEE- und IC-Zügen mit 200 km/h stiegen von 300 auf 480 t und 800 t schwere D-Züge sollten noch mit 160 km/h befördert werden können. Bei den 145 Serienloks – nun als Baureihe 103.1 bezeichnet – orientierte sich der konstruktive Grundaufbau des Fahrzeugteils mit Brückenrahmen, Lokkasten aus fünf Segmenten und den dreiachsigen Drehgestellen an den Prototypen. Auch die gleiche Kopfform konnte von den Vorausloks übernommen werden. Äußerlich am auffälligsten zeigte sich die Verdopplung der Lufteintrittsöffnungen durch eine zweite, fünfteilige Reihe von Lüftergittern in der unteren Hälfte der Seitenwände, bedingt durch eine größere Kühlluftzufuhr aufgrund der Mehrleistung der Loks. Mit einem auf Höchstleistung getrimmten Haupttransformator (Traktions-Dauerleistung 6.250 kVA) und Leichtbau Leistungsmotoren des Typs WBM 368/17f mit einer Dauerleistung von 1.240 kW ergab sich eine satte Leistungserhöhung um 25,3 % gegenüber den Prototypen – insgesamt stolze 7.440 kW oder 10.116 PS. Die letzten dreißig Exemplare (103 216-245) erhielten einen um 700 mm verlängerten Rahmen mit vergrößerten Führerständen, um die vom Lokpersonal dringend geforderte Vergrößerung der beengten Führerräume umzusetzen. Zum Wohlbefinden trug ferner eine von der Außentemperatur unabhängig zu regelnde Zufuhr von warmer oder kalter Frischluft durch ein leistungsfähigeres Klimagerät bei. Nach ihrer Anlieferung in den Jahren 1970 bis 1974 übernahmen die 103.1 sofort die neuen IC-Züge sowie natürlich auch die prestigeträchtigen TEE, die nun zum Teil sogar in das neue IC-Netz integriert worden waren. Erst nach über dreißig Jahren Einsatz im schweren, hochwertigen Reisezugdienst mit höchsten Laufleistungen fuhren die Serienloks im Dezember 2002 ihre letzten Planleistungen. Für Reserve- und Sonderleistungen blieben einige Exemplare weiter im Bestand. Zwei Maschinen (103 113 und 245) stehen noch heute bei der DB AG im Werk München für Fernverkehrsdienste betriebsfähig zur Verfügung und erhalten regelmäßig ihren Auslauf.
Quelle: maerklin.de
Funktionen:
F0 Licht ein/aus – F1 Fahrgeräusch ein/aus – F2 Pfiff hoch – F3 Pfiff tief/hoch – F4 Schaffnerpfiff – F5 Kompressor – F6 Rangiergang – F7 Maschinenraumbeleuchtung – F8 Wagenseitige Lichtabschaltung Führerstand 2 – F9 Wagenseitige Lichtabschaltung Führerstand 1 – F10 Führerstandsbeleuchtung 1 – F10 Führerstandsbeleuchtung 2 – F12 Pfiff hoch – F13 Pfiff tief – F14 Mute – F15 Bahnhofsansage – F16 Kupplungsgeräusch – F17 Sanden – F18 Lüfter